Regelungen Zentralstelle Prüfstelle Prävention


ZPP Anbieterinformation 17.04.2020
ZPP Anbieterinformation 17.04.2020

22.05.2020: Zentralstelle Prüfung Prävention 

Sonderregelung zur Verschiebung des Stichtages zur Erreichung des Bestandsschutzes

 

die Auswirkungen der Corona-Epidemie haben mittlerweile alle Bereiche des öffentlichen Lebens erfasst. Um Anbieter, Kursleitungen und Teilnehmende von Präventionskursen in der aktuellen Situation bestmöglich zu unterstützen, wurde durch die gesetzlichen Krankenkassen, in deren Verantwortung die Zentrale Prüfstelle Prävention1 tätig ist, eine Sonderregelung zur Verschiebung des Stichtages zur Erreichung des Bestandsschutzes festgelegt. 

Was heißt das konkret? – bislang gilt bereits Folgendes

Nach den aktuellen Regelungen des Leitfaden Prävention erhalten Kursleitungen, die am 30. September 2020 mit einem oder mehreren Kursen im System der Zentrale Prüfstelle Prävention als „zertifiziert“ geführt werden, von der Kooperationsgemeinschaft gesetzlicher Krankenkassen zur Zertifizierung von Präventionskursen - § 20 SGB V einen unbefristeten Bestandsschutz auf die Qualifikation im entsprechenden Handlungsfeld bzw. Präventionsprinzip. Für Qualifikationen, die im Leitfaden Prävention 2018 in beiden Präventionsprinzipien eines Handlungsfeldes explizit genannt sind, wird der Bestandsschutz für beide Präventionsprinzipien und damit für das gesamte Handlungsfeld erteilt. Hinweis: Einweisungen in besondere Verfahren (z. B. Autogenes Training, Nordic Walking) müssen stets zusätzlich nachgewiesen werden. 

Der Bestandsschutz leitet sich unmittelbar aus der Zertifizierung eines Kurses zum Stichtag ab und bedeutet, dass die hier positiv geprüfte Qualifikation dauerhaft anerkannt bleibt (siehe verbindliche Anbieterinformationen vom 11.11.2019 und 04.02.2020). Voraussetzung für diesen Bestandsschutz ist, dass die Zertifizierung materiell rechtmäßig erfolgt ist und dass zum Zeitpunkt der Zertifizierung die durch den Leitfaden Prävention in der zu diesem Zeitpunkt geltenden Fassung gestellten Anforderungen an die Grund- sowie die Zusatzqualifikation objektiv erfüllt waren.

Neu hinzukommt - Spätester Zeitpunkt zur Erreichung des Bestandsschutzes 

Da derzeit der Erwerb von Zusatzqualifikationen und Programmeinweisungen aufgrund der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen erschwert ist, hat der GKV-Spitzenverband gemeinsam mit den gesetzlichen Krankenkassen der Kooperationsgemeinschaft den Zeitraum, in dem Anbieter sich nach dem derzeit gültigen Antragsverfahren zertifizieren lassen und Bestandsschutz erhalten können, bis einschließlich 31.12.2020 verlängert.

Für Kursleitungen bedeutet diese Regelung, dass sie im Zeitraum vom 01.10.2020 bis zum 31.12.2020 die Wahl haben, ihre Qualifikationen entweder nach dem derzeit gültigen Verfahren (Prüfung nach Abschlüssen gemäß Leitfaden Prävention 2018, d. h. Grund- und ggf. Zusatzqualifikation) oder nach dem neuen Verfahren geltend laut Leitfaden Prävention ab dem 1. Oktober 2020 (Prüfung nach fachlichen Mindeststandards) prüfen zu lassen.

 

Wichtige Hinweise zur Organisation in der Datenbank:

Zur späteren, reibungslosen Vergabe des Bestandsschutzes möchten wir Sie an dieser Stelle noch einmal auf die Dringlichkeit der Hinterlegung der E-Mailadressen Ihrer Kursleitung(en) im System hinweisen. Möglicherweise haben Sie diese bereits im System ergänzt. In diesem Fall müssen Sie nichts weiter veranlassen. Sollten Sie Fragen zur Hinterlegung der E-Mail-Adressen haben, wenden Sie sich gerne an unsere Info-Hotline.

Wir möchten zudem darauf hinweisen, dass der Bestandsschutz nicht die (Re-) Zertifizierung eines Kurses bzw. eines Konzeptes ersetzt. Auch nach der Erlangung des Bestandsschutzes für Ihre Qualifikation ist es zukünftig notwendig, Ihren Kurs bzw. Ihr Konzept nach einer Dauer von drei Jahren erneut zu zertifizieren.

Zum Thema Präventionskurse in Corona-Zeiten und Weiterführung von zertifizierten Präventionskursen (Präsenz) während des Zeitraumes der Kontaktbeschränkungen: Die Zentrale Prüfstelle Prävention gibt keine Auskünfte darüber, für welchen Zeitraum die Kontaktbeschränkungen in den einzelnen Bundesländern weiterhin gelten und Vor-Ort-Veranstaltungen ausgesetzt sind. Wenden Sie sich für derartige Nachfragen bitte an die für Ihr Bundesland zuständigen Gesundheitsbehörden.

 

 


ZPP Anbieterinformation 17.04.2020
ZPP Anbieterinformation 17.04.2020

17.04.2020: Zentralstelle Prüfung Prävention 

"Erweiterung der Sonderregelung vom 25.03.2020 zur Nutzung digitaler Möglichkeiten

Die Auswirkungen der Corona-Epidemie haben mittlerweile alle Bereiche des öffentlichen Lebens erfasst. Um Anbieter, Kursleiter und Teilnehmer von Präventionskursen in der aktuellen Situation bestmöglich zu unterstützen, wurde durch die gesetzlichen Krankenkassen, in deren Verantwortung die Zentrale Prüfstelle Prävention tätig ist, eine Erweiterung der Sonderregelung zur Weiterführung von Präventionskursen auf digitalem Weg vorgenommen. 

Was bedeutet die Erweiterung der Sonderregelung konkret?   

Durchführung von Präventionskursen als Live-Übertragung möglich:

Anbieter und Kursleiter haben nach Abstimmung mit den Teilnehmenden die Möglichkeit, zertifizierte Präventionskurse vorübergehend z. B. als Live-Übertragung durchzuführen, sofern die Kurse aufgrund der Kontaktbegrenzungen nicht als Präsenzveranstaltungen stattfinden können. Diese Sonderregelung gilt sowohl für bereits begonnene Kurse als auch für Kurse, die noch beginnen werden (Stichtag 25.03.2020). Die Regelung ist zeitlich befristet. Bis zum 30. September 2020 müssen diese Kurse abgeschlossen werden. Einzelne Einheiten von Kursen, die aufgrund der Corona-Epidemie unterbrochen werden mussten, können bis 31.12.2020 nachgeholt werden.

 

Was ist bei der Durchführung eines Präsenzkurses als Live-Übertragung zu beachten?  ..ist zu finden im Download

 

In Kürze werden auf der Website der Zentrale Prüfstelle Prävention weitere Informationen als FAQs zum Umgang mit Präventionskursen in Zeiten von Corona veröffentlicht.   

  

Nachzulesen in der ZPP Anbieterinformation vom 17.04.2020 

Download
ZPP Informationen zu Corona_17.04.20
Erweiterung der Sonderregelung vom 25.03.2020 zur Nutzung digitaler Möglichkeiten.
ZPP Informationen zu Corona_17.04.20.pdf
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ZPP Anbieterinformation 25.03.2020
ZPP Anbieterinformation 25.03.2020

28.03.2020: Zentralstelle Prüfung Prävention 

"Um Anbieter, Kursleiter und Teilnehmer von Präventionskursen in der aktuellen Situation zu unterstützen, wurden durch die gesetzlichen Krankenkassen, in deren Verantwortung die Zentrale Prüfstelle Prävention tätig ist, folgende Sonderregelungen getroffen.

Infos zu laufenden Kursen

Nachholtermine: Kurseinheiten von Präventionskursen, die aufgrund der Corona-Epidemie unterbrochen werden mussten, können bis 31.12.2020 nachgeholt werden.

Abrechnung einzelner Kurseinheiten: Sofern es nicht möglich ist einen Präventionskurs zu 80 % zu besuchen, können die bisher absolvierten Kurseinheiten bei der jeweiligen Krankenkasse zur Abrechnung eingereicht werden. Bitte stellen Sie die Teilnahmebescheinigungen mit den tatsächlich absolvierten Kurseinheiten aus. Sofern Sie die Kursgebühr vollständig rückerstattet haben, dürfen Sie keine Teilnahmebescheinigung ausstellen.

Bei teilweiser Kursgebühr-Rückerstattung ist auch nur der tatsächlich vom Versicherten geleistete Beitrag auf der Teilnahmebescheinigung anzugeben.

Weiterführung von Präventionskursen: Anbieter und Kursleiter haben nach Abstimmung mit den Teilnehmenden die Möglichkeit zertifizierte Präventionskurse auf digitalem Wege (z.B. als Live-Übertragung) bis spätestens 31.12.2020 fortzuführen und zu beenden, sofern eine Unterbrechung des Kurses durch die Corona-Epidemie notwendig ist."

 

Nachzulesen in der ZPP Anbieterinformation vom 25.03.2020 

Download
ZPP Anbieterinformation 25.03.2020
ZPP Informationen zu Corona_25.03.20.pdf
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Regelung Programm-Einweisungen für Präventionskurse

25.03.2020:

"Infos zur Zertifizierung neuer Kurse Befristete Änderung Präsenzverpflichtung: Bei Programmeinweisungen und Zusatzqualifikationen wird bis zum 30.9.2020 von der Präsenzverpflichtung des Leitfadens Prävention abgewichen. Beide Nachweise können zeitlich begrenzt auf digitalem Wege (LiveÜbertragung, Skype etc.) erbracht und mit der Kursprüfung bei der Zentrale Prüfstelle Prävention eingereicht werden. Bitte beachten: Eine reine Wissensvermittlung z.B. über Datenträger ohne Korrektur- und Rückkopplungsmöglichkeiten zu den Teilnehmenden ist ausgeschlossen. Die Inanspruchnahme der Sonderregelung ist nur unter folgender Voraussetzung gestattet: Sofern Programmeinweisungen und Zusatzqualifikationen auf digitalem Wege absolviert und bei der Zentrale Prüfstelle Prävention eingereicht werden, muss zusätzlich ein Dokument mit dem Titel „Bestätigung Absage Präsenzveranstaltung“ beigefügt werden. Aus dem Dokument muss hervorgehen, welche konkrete Präsenzveranstaltung bei welchem Anbieter aufgrund der Corona-Epidemie nicht besucht werden konnte.

Folgende Inhalte sind auf dem Dokument aufzuführen:

· Dokumenttitel: Bestätigung Absage Präsenzveranstaltung · Name und Adresse des Anbieters sowie des Ansprechpartners · Titel der entfallenen Veranstaltung · Datum der entfallenen Veranstaltung (sofern möglich) · Unterschrift des Veranstalters (alternativ des Antragstellers)

Eine Vorlage dazu wird zeitnah auf der Internetseite der Zentrale Prüfstelle Prävention hinterlegt. Die Zertifikate der Zentrale Prüfstelle Prävention, die unter den oben genannten Voraussetzungen erteilt werden, sind für 1,5 Jahre gültig. Präsenzveranstaltungen sind dann nachzuholen.

 

Nachzulesen in der ZPP Anbieterinformation vom 25.03.2020.