Regelungen Zentralstelle Prüfstelle Prävention

Durchführung von Präventionskursen auf digitalem Weg

Verlängerung der Corona-Sonderregelung und Neuerungen bzgl. der Rezertifizierung von IKT-basierten Selbstlernprogrammen

 

ZPP Mitteilung vom 26.11.2020 

Verlängerung der Corona-Sonderregelung

Die Sonderregelung zur Live-Übertragung von zertifizierte Präventionskurse (Präsenzkurse) wird bis zum 31.03.2021 verlängert. Bis zu diesem Stichtag ist die digitale Durchführung von Präsenzkursen abzuschließen. Kompaktangebote sind in diese Regelungen eingeschlossen.

 

Auch die Programmeinweisungen, Zusatzqualifikationen und Kursleitererfahrungen können bis zum 31.03.2021 auf digitalem Wege erbracht und zur Kursprüfung bei der Zentrale Prüfstelle Prävention eingereicht werden.

 

Umstellung von IKT-Kursen in die Konzeptfunktion

Bereits im Juni 2019 erfolgte im Bereich der IKT-basierten Selbstlernprogramme die Umstellung auf die Konzeptfunktion. Dadurch ist es möglich die Prüfqualität auch für Evidenznachweise zu gewährleisten. Für Sie als Anbieter bedeutet dies, dass es durch die Umstellung nicht mehr möglich ist, individuelle IKT-Kurse zur Prüfung einzuleiten, da alle Abläufe einschließlich der Rezertifizierung über die Konzeptfunktion läuft.    

Befristete Änderung der Präsenzverpflichtung:

Die Präsenzverpflichtung für die Programmeinweisungen und Zusatzqualifikationen entfällt bis Jahresende 2020.

Zudem wird es ab sofort bis zum 31.12.2020 möglich die Kursleitererfahrung auf digitalem Wege nachzuweisen. 

Umstellung von IKT-Kursen (Informations- und Kommunikationstechnik) in die Konzeptfunktion

Bereits im Juni 2019 erfolgte im Bereich der IKT-basierten Selbstlernprogramme die Umstellung auf die Konzeptfunktion. Dadurch ist es möglich die Prüfqualität auch für Evidenznachweise zu gewährleisten. Für Sie als Anbieter bedeutet dies, dass es durch die Umstellung nicht mehr möglich ist, individuelle IKT-Kurse zur Prüfung einzuleiten, da alle Abläufe einschließlich der Rezertifizierung über die Konzeptfunktion läuft.    

 

Was passiert bei einer Einreichung über die Konzeptfunktion?

Reichen Sie Ihren IKT-Kurs nun als Konzept ein, erhalten Sie trotz positiv geprüfter Evaluation Ihres Kurses zunächst eine einjährige Zertifizierung. Dies stellt für Sie aber kein Nachteil dar, denn sofern es sich um das identische Kurskonzept mit den gleichen Kursinhalten handelt, haben Sie mit der positiv geprüften Evaluation die Möglichkeit, im Anschluss an die einjährige Konzeptzertifizierung eine Verlängerung der Zertifizierung auf zwei Jahre zu erwirken. Eine unmittelbare 3-jährige Zertifizierung ist technisch ausgeschlossen.

 

Umgang mit positiv geprüften Evaluationen

 

Im Rahmen einer Rezertifizierung müssen Ihre bereits positiv geprüften Evaluationen demnach nicht erneut geprüft werden, sodass Sie ihre Gültigkeit grundsätzlich behalten, wenn bei der Rezertifizierung keine oder nur geringfügige Änderungen am Kurskonzept vorgenommen worden sind. Voraussetzung dafür ist, dass das Konzept inhaltlich nicht relevant überarbeitet wurde und weiterhin dem der Evaluation zugrunde liegenden Kurs entspricht. D.h. bereits positiv geprüfte Evaluationen können weiterhin anerkannt werden.

 

Besonderheiten bei der Nutzung von Kurskonzepten

Kursanbieter müssen bei der Nutzung eines zertifizierten Konzeptes keine eigenen Stundenverlaufspläne mehr erstellen, sondern beziehen sich auf das Kurskonzept. Es muss jedoch weiterhin die Qualifikation der Kursleitung nachgewiesen werden. Der Nutzer eines Konzeptes benötigt daher eine eigene Kurs-Zertifizierung auf Grundlage des Konzeptes. Das bedeutet, dass der Konzept-Nutzer einen eigenen Antrag auf Zertifizierung stellen und die erforderliche Qualifikation nachweisen muss, damit er den Kurs anbieten kann. Es ist somit nicht zulässig eine Zertifizierung einfach an Dritte weiterzugeben. Dies gilt sowohl für Präsenzkurse als auch IKT-basierte Selbstlernprogramme.

 



ZPP Anbieterinformation 17.04.2020
ZPP Anbieterinformation 17.04.2020

17.04.2020: Zentralstelle Prüfung Prävention 

"Erweiterung der Sonderregelung vom 25.03.2020 zur Nutzung digitaler Möglichkeiten

Die Auswirkungen der Corona-Epidemie haben mittlerweile alle Bereiche des öffentlichen Lebens erfasst. Um Anbieter, Kursleiter und Teilnehmer von Präventionskursen in der aktuellen Situation bestmöglich zu unterstützen, wurde durch die gesetzlichen Krankenkassen, in deren Verantwortung die Zentrale Prüfstelle Prävention tätig ist, eine Erweiterung der Sonderregelung zur Weiterführung von Präventionskursen auf digitalem Weg vorgenommen. 

Was bedeutet die Erweiterung der Sonderregelung konkret?   

Durchführung von Präventionskursen als Live-Übertragung möglich:

Anbieter und Kursleiter haben nach Abstimmung mit den Teilnehmenden die Möglichkeit, zertifizierte Präventionskurse vorübergehend z. B. als Live-Übertragung durchzuführen, sofern die Kurse aufgrund der Kontaktbegrenzungen nicht als Präsenzveranstaltungen stattfinden können. Diese Sonderregelung gilt sowohl für bereits begonnene Kurse als auch für Kurse, die noch beginnen werden (Stichtag 25.03.2020). Die Regelung ist zeitlich befristet. Bis zum 30. September 2020 müssen diese Kurse abgeschlossen werden. Einzelne Einheiten von Kursen, die aufgrund der Corona-Epidemie unterbrochen werden mussten, können bis 31.12.2020 nachgeholt werden.

 

Was ist bei der Durchführung eines Präsenzkurses als Live-Übertragung zu beachten?  ..ist zu finden im Download

 

In Kürze werden auf der Website der Zentrale Prüfstelle Prävention weitere Informationen als FAQs zum Umgang mit Präventionskursen in Zeiten von Corona veröffentlicht.   

  

Nachzulesen in der ZPP Anbieterinformation vom 17.04.2020 

Download
ZPP Informationen zu Corona_17.04.20
Erweiterung der Sonderregelung vom 25.03.2020 zur Nutzung digitaler Möglichkeiten.
ZPP Informationen zu Corona_17.04.20.pdf
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ZPP Anbieterinformation 25.03.2020
ZPP Anbieterinformation 25.03.2020

28.03.2020: Zentralstelle Prüfung Prävention 

"Um Anbieter, Kursleiter und Teilnehmer von Präventionskursen in der aktuellen Situation zu unterstützen, wurden durch die gesetzlichen Krankenkassen, in deren Verantwortung die Zentrale Prüfstelle Prävention tätig ist, folgende Sonderregelungen getroffen.

Infos zu laufenden Kursen

Nachholtermine: Kurseinheiten von Präventionskursen, die aufgrund der Corona-Epidemie unterbrochen werden mussten, können bis 31.12.2020 nachgeholt werden.

Abrechnung einzelner Kurseinheiten: Sofern es nicht möglich ist einen Präventionskurs zu 80 % zu besuchen, können die bisher absolvierten Kurseinheiten bei der jeweiligen Krankenkasse zur Abrechnung eingereicht werden. Bitte stellen Sie die Teilnahmebescheinigungen mit den tatsächlich absolvierten Kurseinheiten aus. Sofern Sie die Kursgebühr vollständig rückerstattet haben, dürfen Sie keine Teilnahmebescheinigung ausstellen.

Bei teilweiser Kursgebühr-Rückerstattung ist auch nur der tatsächlich vom Versicherten geleistete Beitrag auf der Teilnahmebescheinigung anzugeben.

Weiterführung von Präventionskursen: Anbieter und Kursleiter haben nach Abstimmung mit den Teilnehmenden die Möglichkeit zertifizierte Präventionskurse auf digitalem Wege (z.B. als Live-Übertragung) bis spätestens 31.12.2020 fortzuführen und zu beenden, sofern eine Unterbrechung des Kurses durch die Corona-Epidemie notwendig ist."

 

Nachzulesen in der ZPP Anbieterinformation vom 25.03.2020 

Download
ZPP Anbieterinformation 25.03.2020
ZPP Informationen zu Corona_25.03.20.pdf
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Regelung Programm-Einweisungen für Präventionskurse

25.03.2020:

"Infos zur Zertifizierung neuer Kurse Befristete Änderung Präsenzverpflichtung: Bei Programmeinweisungen und Zusatzqualifikationen wird bis zum 30.9.2020 von der Präsenzverpflichtung des Leitfadens Prävention abgewichen. Beide Nachweise können zeitlich begrenzt auf digitalem Wege (LiveÜbertragung, Skype etc.) erbracht und mit der Kursprüfung bei der Zentrale Prüfstelle Prävention eingereicht werden. Bitte beachten: Eine reine Wissensvermittlung z.B. über Datenträger ohne Korrektur- und Rückkopplungsmöglichkeiten zu den Teilnehmenden ist ausgeschlossen. Die Inanspruchnahme der Sonderregelung ist nur unter folgender Voraussetzung gestattet: Sofern Programmeinweisungen und Zusatzqualifikationen auf digitalem Wege absolviert und bei der Zentrale Prüfstelle Prävention eingereicht werden, muss zusätzlich ein Dokument mit dem Titel „Bestätigung Absage Präsenzveranstaltung“ beigefügt werden. Aus dem Dokument muss hervorgehen, welche konkrete Präsenzveranstaltung bei welchem Anbieter aufgrund der Corona-Epidemie nicht besucht werden konnte.

Folgende Inhalte sind auf dem Dokument aufzuführen:

· Dokumenttitel: Bestätigung Absage Präsenzveranstaltung · Name und Adresse des Anbieters sowie des Ansprechpartners · Titel der entfallenen Veranstaltung · Datum der entfallenen Veranstaltung (sofern möglich) · Unterschrift des Veranstalters (alternativ des Antragstellers)

Eine Vorlage dazu wird zeitnah auf der Internetseite der Zentrale Prüfstelle Prävention hinterlegt. Die Zertifikate der Zentrale Prüfstelle Prävention, die unter den oben genannten Voraussetzungen erteilt werden, sind für 1,5 Jahre gültig. Präsenzveranstaltungen sind dann nachzuholen.

 

Nachzulesen in der ZPP Anbieterinformation vom 25.03.2020.